Lauftraining

5 Dinge, die Läufer zu selten trainieren

Lauftraining bedeutet vor allem: laufen. Klar. 🏃‍♀️ Aber eben nicht nur.

Wenn die Zeit knapp ist, konzentrieren wir uns beim Lauftraining häufig auf das Naheliegende: Kilometer sammeln, Laufschuhe aus und los.

Dabei gibt es einige Dinge, die keine zusätzlichen Kilometer auf die Uhr bringen – Dein Lauftraining aber sinnvoll ergänzen können.

Hier kommen fünf davon.

1. Kraft

Ein kräftiger Körper unterstützt Dich dabei, stabil und kontrolliert zu laufen.

Dafür musst Du weder zum Bodybuilder werden noch ständig im Fitnessstudio stehen. Schon kurze, regelmäßige Krafteinheiten können eine sinnvolle Ergänzung zum Laufen sein.

Dabei geht es nicht nur um die Beine. Auch Rumpf, Gesäß und Oberkörper gehören zu einem vielseitigen Krafttraining.

Und wenn wenig Zeit ist?

Dann fang klein an. Zehn Minuten sind besser als die perfekte Krafteinheit, die dauerhaft nicht stattfindet.

2. Füße

Unsere Füße tragen uns bei jedem einzelnen Laufschritt – und bekommen trotzdem erstaunlich wenig Aufmerksamkeit.

Fußmuskulatur, Stabilität und Beweglichkeit dürfen deshalb ruhig einen Platz in Deinem Training bekommen.

Das muss keine eigene Trainingseinheit sein. Kleine Fußübungen lassen sich beispielsweise zwischendurch in den Alltag integrieren.

Ja, notfalls auch beim Zähneputzen. 😉

3. Beweglichkeit

Laufen ist eine relativ gleichförmige Bewegung.

Mobilitätsübungen können deshalb eine sinnvolle Ergänzung sein und etwas Abwechslung in die Bewegungsmuster bringen.

Auch hier gilt: Du brauchst nicht zwingend eine zusätzliche Stunde in Deinem Trainingsplan.

Ein paar Minuten gezielte Mobilität können beispielsweise nach dem Training oder als eigene kurze Einheit Platz finden.

4. Lauftechnik

Bei Lauftechnik geht es nicht darum, irgendeinem vermeintlich perfekten Laufstil hinterherzujagen.

Viel interessanter ist die Frage: Wie bewegst Du Dich eigentlich beim Laufen?

Übungen aus dem Lauf-ABC können Dir helfen, Deine Bewegung bewusster wahrzunehmen und unterschiedliche Bewegungsabläufe zu trainieren.

Ein paar Übungen lassen sich beispielsweise ins Aufwärmen integrieren.

5. Tempo

Immer dieselbe Strecke im immer selben Tempo?

Kann man machen. 😄

Unterschiedliche Trainingsreize bringen jedoch Abwechslung ins Lauftraining und können Dich dabei unterstützen, Dich weiterzuentwickeln.

Das bedeutet nicht, dass jeder Lauf schnell sein muss. Ganz im Gegenteil. Je nach Trainingsstand und Ziel können unterschiedliche Geschwindigkeiten ihren Platz im Training haben.

Und welcher dieser fünf Punkte kommt bei mir regelmäßig zu kurz?

Ganz klar: Tempo. 😅

Nicht umsonst hatte ich einmal ein Shirt mit einer riesigen Schnecke und der Aufschrift „Rennschnecke Ilka“. 🐌

Das Shirt ist leider verschwunden.

Die Rennschnecke ist geblieben. 😂

Dein Lauftraining muss nicht perfekt sein

Jetzt kommt der für mich wichtigste Punkt:

Du musst nicht ab morgen fünf zusätzliche Trainingseinheiten in Deine Woche quetschen.

Schau lieber, welcher Bereich bei Dir bisher zu kurz kommt und was realistisch in Deinen Alltag passt.

Vielleicht sind es:

  • zehn Minuten Krafttraining,
  • ein paar Fußübungen beim Zähneputzen,
  • etwas Mobilität nach dem Lauf,
  • ein kurzes Lauf-ABC beim Aufwärmen oder
  • hin und wieder bewusst unterschiedliche Geschwindigkeiten.

Such Dir eine Sache aus und fang damit an.

Denn Training muss nicht perfekt sein.

Es muss zu Dir, Deinem Ziel und Deinem Alltag passen.

Starte unperfekt. 🧡

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